Windmühlenmesser


Die Windmühlenmesser- Manufaktur gibt es seit 1872 und gehört zur Robert Herder GmbH & Co. KG Solingen. Genau wie damals werden die Windmühlenmesser auch heute noch in Solingen nach dem Solinger Dünnschliff gefertigt. Dabei wird der Schliffwinkel besonders weit oben angesetzt, damit die Klinge sehr dünn geschliffen und die Schneide entsprechend scharf ist. Das ist eines der Hauptunterschiede zu industriell gefertigten Klingen. Wofür das Unternehmen ebenfalls sehr geschätzt sind, ist, dass die Messer blaupließtet sind. Durch diesen Vorgang wird die Klinge feingeschliffen und die Schärfe und Schnittqualität erhöht. Bevor ein Messer die Manufaktur verlässt muss es sich der Nagelprobe unterziehen. Wölbt sich die Schneide bei Druck auf den Nagel, zeigt sich die hervorragende Qualität des Messers, die eine ungemeine Schärfe verspricht. Als sehr beliebt gestalten sich die Messer der K Serie. Beispielsweise das Messer K5, welches ein großes Kochmesser ist. Seine rostfreie Klinge orientiert sich an der japanischen Gyoto-Kochmesser Form und als Griff wurde für dieses Messer der ausbalancierte K-Griff aus gewählt. Auch sehr beliebt ist das Santoku. Es eignet sich bestens zur Fisch-, Fleisch- und Gemüsezubereitung und ist durch seine sehr feine und dünn ausgeschliffene Klinge extrem scharf. Die Buckels können als Tafelmesser Schmieren und Streichen. Durch ihre speziell scharfe und an der Spitze runden Klingenform ist beides möglich.